Gefühle

Wald spiegelt sich im See 2Wenn man unser Leben als Landschaft betrachtet, sind die Gefühle der Fluss der mitten hindurch fließt. Dieser Fluss gibt der Landschaft das Leben, die notwendige Fülle, um unsere Früchte zu ernten. Ohne ihn wäre die Landschaft karg und öde. Dieser Fluss kann mal gemächlich vor sich hinplätschern, oder aber zum reißenden Gewässer werden, je nach Gefühlslage. Und es gibt eine ganze Bandbreite von Gefühlen, von Todtraurig bis zum absoluten Glück. Dabei hat jedes einzelne seine Berechtigung und auch seinen Grund. Jedes Gefühl möchte erkannt und gelebt werden und das am Besten sofort. So fließt unser Fluss an Gefühlen durch die Landschaft und schenkt uns reife Früchte und Entwicklung. Wird das Gefühl unterdrückt, so bauen wir seitlich des Flusses eine Betonmauer. Vielleicht taten wir das schon in der Kindheit, weil uns gesagt wurde, dass wir nicht weinen sollen und nicht wütend werden dürfen. So zwängten wir den Fluss ein und ließen ihn nicht seinen eigenen Lauf nehmen. Und jedes Mal, wenn eine Situation in unserem Leben eintritt, die wie starker Regen auf unsere Landschaft fällt, steigt der Fluss an. Mit jedem Regenfall wird der Wasserstand höher und höher.
Wenn wir den Fluss nicht mit unserer Betonmauer eingezwängt hätten, könnte er sich jetzt seinen Weg selber suchen. Unsere Landschaft wäre zwar kurzfristig verändert, aber sobald das Wasser wieder sinken würde, könnten wir wieder unsere Früchte ernten.
Durch diese Betonmauer jedoch, steigt der Fluss so lange an, bis er über die Ufer schwappt.
Dann ist unsere Landschaft für längere Zeit nicht mehr bewohnbar, Chaos breitet sich aus und auch die Früchte sind weggeschwappt.
Darum ist es wichtig, unsere Gefühle zu erkennen und auszudrücken.

Trete beiseite und frage Dich:
Wie weit lasse ich meinen Gefühlen freien Lauf?
Wie drücke ich sie aus?
Habe ich „Betonmauern“ aufgestellt, um meine Gefühle einzuzwängen?
Was würde passieren, wenn ich meinen Gefühlen mehr folgen würde?
Erlaubt es mir mein Umfeld, meine Gefühle auszudrücken?
In wie weit erlaube ich es mir selbst?

Lichtarbeit

alte Laterne 1Für mich bedeutet Lichtarbeit, das Licht dort hinzugeben, wo es noch dunkel ist. Diese „dunklen“ Stellen fühlen sich schwermütig und traurig an. Wenn man sie aber ein bisschen näher beleuchtet, verlieren sie ihren Schatten. Das berühmte Glas Wasser kann entweder als halb leer, oder als halb voll gesehen werden. Halb leer bedeutet, sich mit Ängsten herumzuschlagen und dauernd zu bangen, dass es sich nicht ausgeht. Das man nicht genug hat. Nicht genug an materiellen Gütern, nicht genug Geld, nicht genug Gesundheit, nicht genug Liebe. Wichtig ist der Punkt, wo man sich zu fragen beginnt: Wie komme ich da wieder heraus aus meiner Sackgasse? Wie kann sich das Wasserglas wieder füllen? Da kommt dann der positive Kampfgeist, das Resignieren weicht.
Ich bin der festen Überzeugung, dass die Einstellung dazu die Antwort ist, wobei nicht das positive Denken alleine, alles gut macht. So nach dem Motto „Schwamm drüber.“ Lichtarbeit ist es, den Scheinwerfer darauf zu tun, genau auf das Problem und nicht den Schwamm rüber zu legen und es zuzudecken. Das heißt aber auch, dass es momentan schmerzlich sein kann. Denn wenn man sich bewusst wird, warum man so handelt und welchen Ursprung so manches Muster eigentlich hat, kommen längst verdrängte Situationen wieder ans Tageslicht. Aber genau dort gehören sie auch hin! Verdrängung führt zum Aufstauen des Schattens. Und je mehr Schatten da ist, umso dunkler wird es. Wenn man den Weg des Lichtes wählt, schaut man den Tiger ins Auge, fühlt den Schmerz und lässt ihn dann los. Durch das Loslassen lösen sich Blockaden auf und die Energie kann wieder ins fließen kommen.

Es gibt sehr viele Menschen, die als Lichtarbeiter dienen, ohne dass sie es selber so bezeichnen würden. Das macht aber nichts. Ich kann schon verstehen, dass das Wort „Lichtarbeiter“ nicht Jedermanns Sache ist. Für Manche klingt es vielleicht überheblich, abgehoben und wie nicht von dieser Erde. Die nennen es lieber „guter Mensch“ oder „guter Christ“. Jeder kann seine eigene Definition dafür finden, ich nenne es Lichtarbeiter
Es sind Leute die man auf der Straße nicht als solche erkennt. Sie sind ganz gewöhnlich, vielleicht sogar unscheinbar auf den ersten Blick. Aber bei näherer Betrachtung sieht man ihre Ausstrahlung, ihre Aura. Sie haben warmherzige Augen und sind mitfühlend. Sie sind freundlich und schenken ein Lächeln, einfach so, ohne etwas zu erwarten. Sie strahlen und sind eins mit der Welt, auch wenn sie nicht studiert haben oder reich an materiellen Gütern sind. Sie sind reich an Liebe.
Und, liebe Leser, Lichtarbeiter sind ansteckend- jeden Tag werden es mehr…

Reiki

412px-MikaousuiDer Begriff Reiki stammt von den japanischen Worten rei („Geist, Seele“) und ki („Lebensenergie“). Es gibt verschiedene Reiki-Systeme. Das wohl bekannteste ist Usui-Reiki. Es entstand durch den japanischen Gelehrten Mikao Usui im Jahr 1922. Er suchte sehr intensiv nach einer neuen Heilenergie und fastete auf einem heiligen Berg, als ihm am 21. Tag eine „Lichtvision“ erschien. Mit dieser Vision erschienen ihm verschiedene Symbole und er erhielt er den Auftrag, das Wissen über Reiki einzusetzen und zu lehren.

Reiki wird durch das Auflegen der Hände übertragen, wobei der Reiki-Gebende als Kanal dient. Die Energie fließt vom Universum durch den Gebenden und strömt bei den Händen und Füßen hinaus. Beim Händeauflegen tritt ein angenehmer Entspannungszustand auf. Dieser ist wichtig, damit sich Blockaden lösen können und das Problem entschärft wird. Nur in der Ruhe liegt Kraft und auch die Heilung. Reiki ist dafür bekannt, dass es dort hin fließt, wo es der Körper (oder die Seele) am dringendsten benötigt und dass die Selbstheilungskräfte gefördert und aktiviert werden. Ziel von Reiki ist es, Harmonie und Ausgeglichenheit zu schaffen.
Reiki ist aber nicht nur eine Heilenergie, sondern auch eine Lebenseinstellung. Folgende Leitsätze sollen helfen, den Sinn von Reiki wiederzuspiegeln:

Gerade heute:
Ärgere dich nicht
Sorge dich nicht
Sei mit Dankbarkeit erfüllt
Arbeite ehrlich und hart (an dir selbst)
Sei nett und freundlich zu allen

Das Leben

Hier findest Du meine Gedanken über das Leben.

Geben und Nehmen

Wage 7Das Leben besteht ständig aus Geben und Nehmen.
Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl jemanden etwas Gutes zu tun und zu geben. Das kann Sicherheit, Liebe, Geborgenheit oder tatkräftige Unterstützung durch die Körperkraft sein. Wenn ich andererseits Hilfe nötig habe, freue ich mich, wenn da eine helfende Hand oder eine Schulter zum Anlehnen ist.
Im Idealfall sollte es so sein.
Beides ist gleich wichtig: Geben und Nehmen. Es verhält sich dabei wie mit einer Waage: wenn eine Seite zu viel gelebt wird, kommt ein Ungleichgewicht zustande.

Zum Problem kann das Prinzip des Geben und Nehmens werden, wenn man immer nur gibt und nichts zurück bekommt, beziehungsweise sich nichts zurückgeben lässt. Gerade Menschen, die gerne helfen, tappen häufig in dieses Ungleichgewicht. Je nach Charakterzug kann das vielleicht eine lange Zeit gut gehen. Bloß irgendwann kommt der Punkt, da geht es nicht mehr. Man fühlt sich schlapp und ausgelaugt. Die Energie fehlt. Das Leben zieht an einem vorbei, als ob man nur ein Zuschauer wäre.

In dieser deprimierenden Situation angekommen, sprechen die Einen es laut und deutlich aus, so dass Jeder gleich weiß woran er ist. Die Anderen schweigen stumm vor sich hin und schlucken es runter, bis sich das Problem verselbstständigt und als körperliche Beschwerde manifestiert. Der Körper will daran erinnern seine Seele zu schonen und kürzer zu treten. Die Segel neu auszurichten und anderen Meere zu bereisen.

Trete beiseite und frage Dich:
Zu welcher dieser Gruppe Mensch gehöre ich?
Sage ich laut und deutlich, wenn ich mich ausgenutzt und ausgelaugt fühle?
Kann ich Hilfe annehmen, wenn es mir schlecht geht?
Kommen für mich zuerst die Anderen und dann ich?
Wurde es mir in der Kindheit beigebracht still zu sein und durchzuhalten?
Sehe ich die Anderen an mir vorbeisausen, nur ich stehe still?
Nehme ich mir die Zeit, mich um mich selber zu kümmern?
Kann ich „Nein“ sagen?