Was wären die Menschen ohne die Liebe? Ohne Liebe wäre das Leben grau in grau. Wir würden wie Roboter funktionieren. Es gäbe keine Wärme, keine Nähe und keinen Zusammenhalt. Liebe bringt die Farben, die Würze in unser Dasein. Dort wo Liebe ist, wächst und gedeiht alles. Mit Liebe werden Kranke schneller gesund, mit Liebe kann man die leckersten Gerichte zaubern und erst die Liebe lässt unser Herz vor Freude singen. Es ist wirklich ein schönes Gefühl, die Herzens-Liebe zu leben. Ob das nun mit einem Partner, mit Familienmitgliedern, mit Tieren oder mit Blumen ist- überall und Jedem tut Liebe gut. Mit Liebe können wir in ein tristes Leben einen Regenbogen zaubern. Alltägliche Sachen, wie aufräumen oder putzen, gehen mit einer Portion Liebe leichter von der Hand. Auch die Arbeit gelingt besser, wenn sich die Liebe dazugesellt. Liebe ist, im positiven Sinne, ansteckend. Wenn wir in der Liebe sind, strahlen wir das auf unsere Umwelt aus. Je mehr Liebe wir zu „allem was ist“ entwickeln, umso mehr bekommen wir auch zurück. Jeder freut sich darauf, einem liebevollen Menschen zu begegnen. Es inspiriert und hilft, das eigene Leben aus einer neuen Perspektive zu sehen.
Darum meine ich, ein Tag ohne Liebe ist ein vergeudeter Tag.
Versuche es:
Lenke einen Tag lang Deine Aufmerksamkeit auf die Liebe. Lege Dich richtig ins Zeug und versuche jedes Geschöpf, das Deinen Weg kreuzt, jede Arbeit die Du erledigst, mit Liebe zu segnen. Dann lasse den Tag am Abende Revue passieren und frag Dein Herz, wie es sich fühlt…
Ängste gibt es so viele wie Sand am Meer: Angst nicht zu genügen. Angst es nicht wert zu sein. Angst vor der Dunkelheit. Angst vor Krankheit. Angst vor dem Verlust eines lieben Menschen. Angst den Wohlstand zu verlieren. Angst vor dem Tod, Krieg und Zerstörung. Angst, dass die Welt untergeht.
Wir hören die Worte eines geliebten Menschen und sie tun uns weh. Was er sagt schmerzt und trifft uns mitten ins Herz. Wir schließen unser Herz und empfinden Kummer. Wir fühlen eine ungemeine Wut im Bauch. Diese Wut lässt uns mit Worten oder Taten um uns schlagen, um sich zu Verteidigen und den Anderen niedrig zu machen. Wenn der Andere die gleiche Taktik anwendet, schlägt er mit seiner Wut zurück und das Spiel fängt von vorne an und geht immer so weiter und weiter, bis Einer aufgibt. Schaut man sich diese blinde Wut näher an, nagt darunter eigentlich der Kummer des Selbstzweifels an unserer Seele. Die Kränkung hat unser Ego verletzt. Das können wir nicht zu lassen, darum diese Abwehrhaltung.
Wenn man unser Leben als Landschaft betrachtet, sind die Gefühle der Fluss der mitten hindurch fließt. Dieser Fluss gibt der Landschaft das Leben, die notwendige Fülle, um unsere Früchte zu ernten. Ohne ihn wäre die Landschaft karg und öde. Dieser Fluss kann mal gemächlich vor sich hinplätschern, oder aber zum reißenden Gewässer werden, je nach Gefühlslage. Und es gibt eine ganze Bandbreite von Gefühlen, von Todtraurig bis zum absoluten Glück. Dabei hat jedes einzelne seine Berechtigung und auch seinen Grund. Jedes Gefühl möchte erkannt und gelebt werden und das am Besten sofort. So fließt unser Fluss an Gefühlen durch die Landschaft und schenkt uns reife Früchte und Entwicklung. Wird das Gefühl unterdrückt, so bauen wir seitlich des Flusses eine Betonmauer. Vielleicht taten wir das schon in der Kindheit, weil uns gesagt wurde, dass wir nicht weinen sollen und nicht wütend werden dürfen. So zwängten wir den Fluss ein und ließen ihn nicht seinen eigenen Lauf nehmen. Und jedes Mal, wenn eine Situation in unserem Leben eintritt, die wie starker Regen auf unsere Landschaft fällt, steigt der Fluss an. Mit jedem Regenfall wird der Wasserstand höher und höher.